Eis mit Eselsmilch hat in Italien Tradition und schmeckt angenehm mild. Du brauchst dafür keine Eismaschine: Geschlagene Sahne bringt Luft in die Masse, und regelmäßiges Durchrühren verhindert grobe Eiskristalle.
Zutaten für 4 Portionen
- 200 ml Eselsmilch (aufgetaut)
- 200 ml Schlagsahne, gut gekühlt
- 70 g Zucker
- Mark einer Vanilleschote
- 1 Prise Salz
Zubereitung
- Basis anrühren: Eselsmilch, Zucker, Vanillemark und Salz verrühren, bis sich der Zucker gelöst hat.
- Sahne schlagen: Sahne halbsteif schlagen und vorsichtig unter die Eselsmilch heben.
- Einfrieren: Masse in eine flache, gefrierfeste Form füllen und abgedeckt ins Gefrierfach stellen.
- Durchrühren: In den ersten 3 Stunden alle 30 Minuten kräftig mit einer Gabel durchrühren.
- Servieren: Vor dem Portionieren 10 Minuten antauen lassen.
Varianten
- Beeren: 150 g pürierte Erdbeeren oder Himbeeren vor dem Einfrieren unterziehen.
- Honig: Einen Teil des Zuckers durch Honig ersetzen.
- Schokolade: 50 g gehackte Schokolade beim letzten Durchrühren einstreuen.
Tipps
- Eine flache Form gefriert gleichmäßiger als eine hohe Schale.
- Eselsmilch enthält wenig Fett. Die Sahne sorgt für die Cremigkeit – ganz ohne Sahne wird das Eis eher wie ein Sorbet.
- Selbstgemachtes Eis innerhalb von etwa einer Woche genießen.
- Mit Eselsmilchpulver: 20 g Pulver in 180 ml Wasser lösen und statt frischer Eselsmilch verwenden.
Häufige Fragen
Kann ich aufgetaute Eselsmilch für Eis wieder einfrieren?
Ja, als Teil des Rezepts. Verwende die Milch dazu innerhalb der 3 Tage nach dem Auftauen und friere das fertige Eis direkt ein.
Warum wird mein Eis hart?
Meist wurde zu selten durchgerührt. Etwas mehr Zucker oder Honig hält das Eis ebenfalls weicher.
Hinweis: Eselsmilch enthält Milcheiweiß und Laktose.
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