Esel stammen aus warmen, trockenen Regionen und kommen mit Hitze meist besser zurecht als mit Nässe. Trotzdem braucht der Sommer eigene Vorbereitung – vor allem bei Schatten, Wasser, Fliegen und Weide.
Schatten und Unterstand
Bäume oder ein luftiger Unterstand schützen vor praller Sonne. Der Unterstand, der im Winter vor Nässe schützt, dient im Sommer als Schattenplatz und Rückzugsort vor Insekten.
Wasser
Esel trinken bei Wärme deutlich mehr. Viele Esel sind wählerisch und trinken verschmutztes Wasser ungern. Tränken deshalb sauber halten und mehrmals täglich kontrollieren.
Fliegen und Insekten
- Fliegenmasken schützen Augen und Ohren.
- Regelmäßiges Abmisten verringert Brutplätze.
- Ein schattiger, luftiger Unterstand bietet Rückzug.
Reagiert ein Esel mit starkem Juckreiz, kahlen Stellen oder Hautveränderungen, sollte eine Tierärztin oder ein Tierarzt draufschauen.
Weide im Sommer
Sommergras kann sehr nahrhaft sein. Für Esel, die auf karges Futter eingestellt sind, ist das schnell zu viel. Viele Halterinnen und Halter begrenzen deshalb die Weidezeit oder setzen auf Sand- und Trockenausläufe. Mehr dazu in Sand statt saftiger Wiese und Hufrehe beim Esel.
Fell im Sommer
Im Frühjahr verlieren Esel ihr dichtes Winterfell. Wie du den Fellwechsel unterstützt, liest du in Fellwechsel beim Esel.
Häufige Fragen
Dürfen Esel im Sommer Obst als Erfrischung bekommen?
Nur in kleinen Mengen. Mehr in Dürfen Esel Wassermelone fressen?
Brauchen Esel Sonnenschutz?
Schatten reicht in der Regel. Bei hellen, empfindlichen Hautstellen kann eine Fliegenmaske mit UV-Schutz sinnvoll sein.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine tierärztliche Beratung.
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