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In manchen Regionen werden Esel gemeinsam mit Schafen oder Ziegen gehalten, um die Herde aufmerksamer zu machen. Der Grund: Viele Esel reagieren deutlich auf fremde Hunde oder Füchse.
Wie Esel reagieren
Esel stammen aus Lebensräumen, in denen sie sich gegen Raubtiere behaupten mussten. Viele Esel begegnen fremden Hunden deshalb nicht mit Flucht, sondern mit lautem Rufen, Drohgebärden und – im Ernstfall – mit Ausschlagen und Beißen.
Wo die Grenzen liegen
- Nicht jeder Esel zeigt dieses Verhalten. Charakter und Erfahrung spielen eine große Rolle.
- Gegenüber Wolfsrudeln ist ein Esel kein zuverlässiger Schutz und kann selbst gefährdet sein.
- Wolfsabweisende Zäune und ausgebildete Herdenschutzhunde gelten als die wesentlichen Schutzmaßnahmen.
Was der Esel selbst braucht
Ein Esel ist kein Werkzeug, sondern ein soziales Tier. Er braucht Kontakt zu Artgenossen, Raufutter statt nahrhafter Schafweide und eigene Pflege wie regelmäßige Hufbearbeitung. Fachleute empfehlen deshalb, auch beim Einsatz mit Schafen nicht einen einzelnen Esel isoliert zu halten. Mehr dazu in Warum Esel Gesellschaft brauchen.
Worauf bei der Weide zu achten ist
Schafweiden sind für Esel oft zu nahrhaft. Das kann zu Übergewicht und Hufrehe beitragen. Mehr dazu im Beitrag Hufrehe beim Esel.
Häufige Fragen
Vertragen sich Esel mit Schafen?
Oft ja, nach einer Eingewöhnung. Junge Lämmer sollten anfangs beobachtet werden, da manche Esel zunächst unsicher oder grob reagieren.
Mag ein Esel Hunde?
Fremden Hunden begegnen viele Esel misstrauisch. An vertraute, ruhige Hunde können sie sich gewöhnen.
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