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Zweimal im Jahr verändert sich das Fell eines Esels: Im Herbst wächst ein dichtes Winterfell, im Frühjahr wird es wieder abgeworfen. Bei Eseln dauert dieser Wechsel oft länger als bei Pferden.
Warum Esel oft später wechseln
Viele Esel behalten ihr Winterfell länger als Pferde und verlieren es erst nach und nach. Wie schnell der Wechsel geht, hängt unter anderem von Temperatur, Tageslicht, Alter und Rasse ab.
So begleitest du den Fellwechsel
- Bürsten: Regelmäßiges Striegeln löst lose Haare. Die meisten Esel genießen es.
- Wälzplatz anbieten: Ein trockener Sandplatz zum Wälzen gehört für Esel zur Fellpflege dazu.
- Haut kontrollieren: Beim Bürsten fallen kahle Stellen, Schuppen oder Parasiten früh auf.
- Nicht scheren: Esel werden in der Regel nicht geschoren. Ausnahmen klärst du mit Fachleuten.
Besonderheit: Esel mit langem Fell
Rassen wie der Poitou-Esel haben langes, zotteliges Fell, das teils verfilzt. Es braucht besondere Pflege. Mehr in Eselrassen im Überblick.
Wenn der Wechsel ausbleibt
Behält ein Esel sein dichtes Fell bis weit in den Sommer, wirkt es stumpf oder schwitzt er auffällig, kann eine tierärztliche Abklärung sinnvoll sein – besonders bei älteren Tieren.
Fell und Wetter
Das Eselfell ist dicht, aber weniger wasserabweisend als Pferdefell. Ein trockener Unterstand bleibt deshalb wichtig. Mehr dazu in Esel im Winter und Esel im Sommer.
Häufige Fragen
Woher kommt das Kreuz im Fell?
Die dunkle Zeichnung auf Schulter und Rücken ist bei vielen Eseln angeboren. Mehr in Das Kreuz auf dem Eselrücken.
Welche Bürste eignet sich?
Ein Gummistriegel für lose Haare und eine weiche Bürste für Kopf und Beine.
Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine tierärztliche Beratung.
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