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Lange Ohren sind das Erste, was man mit einem Esel verbindet. Sie sind nicht nur schön, sondern auch praktisch – und sie verraten viel darüber, wie es dem Esel gerade geht.
Gut hören in weiter Landschaft
Die Vorfahren unserer Hausesel lebten in weiten, kargen Gegenden, in denen die Tiere oft verstreut nach Futter suchten. Große, bewegliche Ohren helfen, Geräusche und Rufe von Artgenossen auch über größere Entfernungen wahrzunehmen. Dazu passt der laute Ruf – mehr im Beitrag Warum schreien Esel?
Wärme abgeben
Die Ohren sind gut durchblutet. Über ihre große Fläche kann der Körper Wärme abgeben – hilfreich in heißen Regionen.
Was die Ohrenstellung verrät
- Nach vorne gerichtet: aufmerksam und interessiert
- Locker zur Seite: entspannt oder dösend
- Ein Ohr vorn, eines hinten: der Esel beobachtet mehrere Dinge gleichzeitig
- Flach nach hinten angelegt: Unmut oder Abwehr – Abstand halten
Ohren und Pflege
Viele Esel sind an den Ohren empfindlich. Berührungen am Kopf sollten deshalb ruhig und schrittweise geübt werden. Im Sommer können Fliegen an den Ohren lästig sein – mehr dazu in Esel im Sommer.
Häufige Fragen
Hören Esel besser als Menschen?
Esel nehmen viele Geräusche früher wahr und können die Ohren einzeln in Richtung der Geräuschquelle drehen.
Haben alle Esel gleich lange Ohren?
Nein. Die Länge hängt von Rasse und Größe ab. Mehr dazu in Eselrassen im Überblick.
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