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An heißen Tagen wirkt Wassermelone wie die perfekte Erfrischung – auch für Esel. Ein kleines Stück als Leckerli ist für gesunde Tiere in der Regel unproblematisch. Als Durstlöscher eignet sich aber nur eines: frisches Wasser.
Warum nur wenig?
Wassermelone besteht größtenteils aus Wasser, enthält aber auch Zucker. Esel sind auf faserreiches Raufutter eingestellt, und zu viel Obst kann zu Übergewicht beitragen. Ein großes, ungewohntes Futterstück kann außerdem die Verdauung durcheinanderbringen.
So bietest du Wassermelone an
- Klein schneiden: Ein, zwei handliche Stücke Fruchtfleisch.
- Schale weglassen: Die harte, grüne Schale ist schwer zu kauen und bringt keinen Vorteil.
- Frisch anbieten: Keine Reste, die lange in der Sonne lagen.
- Ausnahme bleiben lassen: Nicht täglich und nicht als Ersatz für Wasser.
Wann du verzichten solltest
Bei übergewichtigen Eseln oder Tieren mit Hufrehe-Vorgeschichte besser ganz auf Obst verzichten und die Fütterung mit der Tierärztin oder dem Tierarzt abstimmen.
Erfrischung im Sommer
Viel wichtiger als Leckerlis sind Schatten und jederzeit frisches Wasser. Mehr dazu in Esel im Sommer.
Häufige Fragen
Sind die Kerne ein Problem?
Einzelne Kerne in einem kleinen Stück sind in der Regel unbedenklich. Größere Mengen sollten nicht gefüttert werden.
Und Honigmelone?
Gilt ähnlich: nur wenig, ohne Schale und als Ausnahme.
Hinweis: Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine tierärztliche Fütterungsberatung.
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