Forschung zu Eselsmilch · Studie 82

Drei Milcharten im Rattenfutter: Was im Herzgewebe gemessen wurde

Ein Team aus Neapel und Cagliari gab gesunden Ratten vier Wochen lang Kuh-, Esels- oder Frauenmilch zusätzlich zum Futter – jeweils mit gleicher Energiemenge. Danach untersuchten die Forschenden die Mitochondrien, die „Kraftwerke“ der Herzmuskelzellen, sowie Redox-Werte und Fettsäuren im Herzgewebe.

Wichtig: Tierversuch an gesunden Ratten – keine Aussage über eine Wirkung beim Menschen. Alle Ergebnisse sind Labormesswerte aus dem Herzgewebe und Blutserum der Tiere.
StudientypFütterungsversuch an Ratten
Tiere28 männliche Wistar-Ratten, 4 Gruppen à 7
Dauer4 Wochen, gleiche Energie (82 kJ) aus jeder Milch
HerkunftUniversitäten Neapel & Cagliari, Italien · 2021

Versuchsablauf · läuft automatisch

28 Versuchstage im Kalender

Eine Zeile = eine Woche (W1–W4). Rosa = abgeschlossener Versuchstag, dunkel = Meilenstein.

Interaktiv · Gruppe antippen

Vier Gruppen, sieben Tiere je Gruppe

Versuchsgruppe

Das Glas zeigt die tägliche Milchmenge maßstäblich (21, 48 und 22 ml). Gleiche Energie heißt hier: Von der wasserreicheren Eselsmilch tranken die Tiere mehr als doppelt so viel.

Was die Forschenden berichten

Sechs Messbereiche, vier Gruppen im Vergleich

Energie & Körper

Alle Milchgruppen nahmen ähnlich viel verwertbare Energie auf – mehr als die Kontrolle (p < 0,001). Nur in der Kuhmilch-Gruppe lagen Gewichtszunahme, Körperenergie und Körperfettanteil über der Kontrolle (p < 0,001).

Botenstoffe

In Esels- und Frauenmilch-Gruppe lagen TNF-α und IL-1α niedriger als in den anderen Gruppen – im Serum (p < 0,01) und im Herzgewebe (p < 0,001); IL-10 lag höher. Konzentrationen bei Ratten, keine Wirkung beim Menschen.

Mitochondrien-Atmung

Der Sauerstoffverbrauch isolierter Herz-Mitochondrien war in der Kuhmilch-Gruppe geringer als in Kontroll- und Eselsmilch-Gruppe (p < 0,01) – unabhängig vom Substrat.

Redox-Werte

Die H₂O₂-Freisetzung der Mitochondrien war in der Eselsmilch-Gruppe niedriger als bei Kuh- und Frauenmilch (p < 0,05). Der Lipidperoxidations-Marker MDA war bei Kuhmilch am höchsten, bei Esels- und Frauenmilch am niedrigsten.

Genexpression

Mehrere Gene der Atmungskette und der Mitochondrien-Neubildung waren nur in der Kuhmilch-Gruppe erhöht. mRNA-Menge (n = 3 je Gruppe), keine Wirkung.

Gewebeschnitte

Herzmuskelfasern von Kontroll-, Esels- und Frauenmilch-Gruppe wirkten unauffällig; bei Eselsmilch fielen Fettzellen zwischen den Fasern auf. In der Kuhmilch-Gruppe beschrieben die Autoren vergrößerte Herzmuskelzellen. Rein beschreibend, ohne Messung.

Zahlen aus den Tabellen · Messwert wählen

Fettsäuren und Botenstoffe im Herzgewebe

Punkt = Mittelwert, Strich = ± Standardfehler, n = 7 je Gruppe. Gruppen ohne gemeinsamen Buchstaben unterscheiden sich laut Paper statistisch (p < 0,05). Achse beginnt bei null.

Kritische Einordnung · Ausschläge antippen

Sechs Ausschläge auf dem Prüfstreifen

Förderung & Interessen

Laut Paper keine externe Förderung und keine Interessenkonflikte. Alle Autorinnen und Autoren arbeiten an Universitäten, Kliniken oder einem staatlichen Forschungsinstitut in Italien.

Evidenzstufe

Präklinisch: Tierversuch an gesunden Ratten. Beschreibt Laborwerte im Herzgewebe, erlaubt keine Aussage über Menschen.

Forschungsfrage für DON DONKEY’S®

Wie stabil ist das Fettsäuremuster von Charge zu Charge?

Die Autoren vermuten, dass Unterschiede zwischen den Milcharten mit deren Fettsäuren zusammenhängen. Wie stark sich das Fettsäuremuster von Eselsmilch zwischen Jahreszeiten und Höfen unterscheidet, möchten wir transparent dokumentieren – als Zusammensetzung, nicht als Wirkversprechen.

Vergleich mit Studie 26Fettsäuren dokumentierenUnabhängige Wiederholung suchen

Originalpublikation

Stoffwechsel-Flexibilität und Redox-Status der Herz-Mitochondrien werden durch die Aufnahme von Esels- und Frauenmilch verbessert

Titel aus dem Englischen übersetzt; die Wertung „verbessert“ stammt von den Autoren.

Trinchese G., Cimmino F., Cavaliere G., Rosati L., Catapano A., Sorriento D., Murru E., Bernardo L., Pagani L., Bergamo P., Scudiero R., Iaccarino G., Greco L., Banni S., Crispino M., Mollica M. P.
Antioxidants · 2021 · Band 10, Heft 11, Artikel 1807 · Open Access
Universität Neapel Federico II, Universität Cagliari, Klinikverbund Fatebenefratelli-Sacco Mailand, Nationaler Forschungsrat CNR (Italien)

DOI: 10.3390/antiox10111807

Transparenz: laut Paper keine externe Förderung, keine Interessenkonflikte. Tierversuch genehmigt vom italienischen Gesundheitsministerium (97/2019-PR). Keine produktbezogene Aussage für DON DONKEY’S®.

Zusammengefasst und geprüft von der DON DONKEY’S Redaktion anhand der Originalpublikation · Stand: Oktober 2026

Ende der Studienzusammenfassung
Hinweis zu unseren Produkten

Die oben zusammengefasste Studie wurde unabhängig von DON DONKEY’S® durchgeführt und bezieht sich nicht auf unsere Produkte. Sie dient ausschließlich der Information über den Stand der Forschung.

DON DONKEY’S® Eselsmilch und Eselsmilchpulver sind Lebensmittel. Sie sind nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu verhüten, zu behandeln oder zu heilen, und ersetzen keine ärztliche Beratung.

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