DON DONKEY’S® · Forschung · Studie 24

Fermentierte Eselsmilch
& Verdauung

Was geschieht mit den bioaktiven Eigenschaften von Eselsmilch, wenn sie fermentiert und anschließend einer simulierten Magen-Darm-Verdauung ausgesetzt wird?

Wissenschaftliche Einordnung: Die Untersuchung wurde unter Laborbedingungen durchgeführt. Gemessene Bioaktivitäten dürfen nicht mit einer nachgewiesenen gesundheitlichen Wirkung beim Menschen gleichgesetzt werden.
DON DONKEY’S® Eselsmilch
Studie 24
Forschungsbereich
Fermentation & Bioaktivität
Untersuchungsmodell
In-vitro-Analyse
Schwerpunkt
Peptide & simulierte Verdauung
Publikation
Food Research International · 2018
01

Die Forschungsfrage

Milch ist biochemisch weit mehr als eine Mischung aus Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten.

Wissenschaftler untersuchen deshalb unter anderem, welche biologisch aktiven Bestandteile während der Verarbeitung und Verdauung entstehen, erhalten bleiben oder verändert werden.

In dieser Studie stand fermentierte Eselsmilch im Mittelpunkt. Die Forscher analysierten ihre bioaktiven Eigenschaften vor und nach einer simulierten gastrointestinalen Verdauung.

Dabei interessierten sie sich insbesondere für Peptide, ACE-hemmende Aktivität, antioxidative Aktivität und antimikrobielle Eigenschaften.

Versuchsaufbau

Von der Milch über die Fermentation
bis zur simulierten Verdauung

Die Studie betrachtete nicht nur das Ausgangsprodukt. Entscheidend war die Frage, wie sich die untersuchten Eigenschaften während verschiedener Verarbeitungsschritte verändern.

1

Eselsmilch

Ausgangspunkt der Untersuchung war Eselsmilch mit ihrer natürlichen Protein- und Peptidzusammensetzung.

2

Fermentation

Die Milch wurde mit unterschiedlichen Starterkulturen fermentiert. Dabei können Milchproteine verändert und Peptide freigesetzt werden.

3

Simulierte Verdauung

Anschließend wurde unter Laborbedingungen eine Magen-Darm-Verdauung simuliert und erneut untersucht, welche Bioaktivitäten messbar waren.

Was wurde gemessen?

Vier Bereiche standen
besonders im Fokus

01.

ACE-hemmende Aktivität

Die Forscher untersuchten im Labor eine Hemmung des Angiotensin-Converting-Enzyms (ACE). Solche Messungen werden häufig genutzt, um bioaktive Peptide in Lebensmitteln zu charakterisieren.

02.

Antioxidative Aktivität

Zusätzlich wurde geprüft, welche antioxidative Aktivität die untersuchten fermentierten Proben unter den verwendeten Laborbedingungen zeigten.

03.

Antimikrobielle Aktivität

Ein weiterer Teil der Untersuchung befasste sich mit antimikrobieller Aktivität der fermentierten Produkte im verwendeten experimentellen System.

04.

Bioaktive Peptide

Die Studie betrachtete außerdem die Rolle von Peptiden, die während Fermentation und Verdauung entstehen oder freigesetzt werden können.

DON DONKEY’S® Eselsmilch

DON DONKEY’S® Eselsmilch

Unsere Eselsmilch ist das Lebensmittel, mit dessen wissenschaftlichem Hintergrund wir uns auf dieser Forschungsseite beschäftigen. Das hier angebotene Produkt ist jedoch nicht mit dem in dieser Studie hergestellten fermentierten Versuchsprodukt gleichzusetzen.

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Der interessante Punkt

Verdauung bedeutet nicht zwangsläufig das Ende der Bioaktivität.

In der Untersuchung waren die gemessenen bioaktiven Eigenschaften in den fermentierten Produkten ausgeprägt. Nach der simulierten gastrointestinalen Verdauung wurden teilweise sogar stärkere Aktivitäten gemessen.

Gleichzeitig zeigte die Studie, dass das Ergebnis davon beeinflusst wurde, welcher Starterstamm für die Fermentation verwendet wurde.

Fermentation

Proteine werden verändert

Mikroorganismen können während der Fermentation Milchproteine enzymatisch spalten. Dadurch können kleinere Proteinfragmente beziehungsweise Peptide entstehen.

Verdauung

Weitere Peptide können entstehen

Auch Verdauungsenzyme zerlegen Proteine. Die simulierte Verdauung kann deshalb die Zusammensetzung der vorhandenen Peptide weiter verändern.

Ergebnis

Bioaktivität blieb messbar

Die Untersuchung zeigt damit vor allem, dass bestimmte im Labor messbare Aktivitäten nach Fermentation und simulierter Verdauung weiterhin vorhanden sein können.

Wissenschaftlich richtig einordnen

Was die Studie zeigt –
und was sie nicht zeigt

Was beobachtet wurde

✓ Fermentierte Eselsmilch zeigte im Labor messbare bioaktive Eigenschaften.
✓ Untersucht wurden unter anderem ACE-hemmende, antioxidative und antimikrobielle Aktivität.
✓ Nach simulierter Magen-Darm-Verdauung wurden weiterhin beziehungsweise verstärkt Bioaktivitäten gemessen.
✓ Die Wahl des Starterstammes beeinflusste die untersuchten Eigenschaften.

Was daraus nicht bewiesen ist

× Die Studie beweist keine blutdrucksenkende Wirkung von Eselsmilch beim Menschen.
× Eine ACE-Hemmung im Labortest ist nicht mit einer klinischen Wirkung im menschlichen Körper gleichzusetzen.
× Antioxidative oder antimikrobielle Laboraktivität belegt keine Behandlung oder Vorbeugung einer Erkrankung.
× Die untersuchte fermentierte Eselsmilch ist nicht identisch mit unserer angebotenen frischen Eselsmilch.
“
Die Studie liefert Hinweise darauf, dass Fermentation und Verdauung die bioaktiven Eigenschaften von Eselsmilch nicht einfach verschwinden lassen, sondern ihre messbare Aktivität und Peptidzusammensetzung verändern können.

Das ist ein Ergebnis aus einem experimentellen In-vitro-System. Ob und in welchem Umfang daraus physiologische Effekte beim Menschen entstehen, kann diese Studie nicht beantworten.

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Wichtig: Die auf dieser Seite vorgestellte Studie untersuchte fermentierte Eselsmilch unter Laborbedingungen. Unser hier angebotenes Produkt ist nicht das in der Studie untersuchte fermentierte Versuchsprodukt. Aus den Studienergebnissen wird daher keine konkrete gesundheitliche Wirkung unseres Produkts abgeleitet.
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Originalpublikation

Bioactive properties of fermented donkey milk, before and after in vitro simulated gastrointestinal digestion

Publikation: Food Research International, 2018

PubMed: PMID 30064786

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Hinweis: Die hier dargestellten Inhalte sind eine allgemeinverständliche Zusammenfassung der wissenschaftlichen Untersuchung. In-vitro-Ergebnisse erlauben keine unmittelbare Aussage über gesundheitliche Wirkungen beim Menschen.