Forschung zu Eselsmilch · Studie 34
Eselsmilch und die Magenschleimhaut
Sami et al. haben 2025 untersucht, ob eine zehntägige Gabe von Eselsmilch bei Ratten beeinflusst, wie stark die Magenschleimhaut durch Alkohol geschädigt wird.
Worum es geht
Ein Belastungstest für den Magen
Hochprozentiger Alkohol greift die schützende Schleimschicht des Magens an. In der Forschung wird das bei Ratten gezielt ausgelöst, um zu prüfen, ob eine vorherige Gabe bestimmter Stoffe die Schleimhautschäden beeinflusst.
Ein Forschungsteam aus dem Iran gab Ratten dafür zehn Tage lang täglich Eselsmilch über den Mund. Eine Vergleichsgruppe erhielt das Magenmedikament Ranitidin, eine Kontrollgruppe Wasser.
Anschließend wurden die Schleimhaut feingeweblich untersucht und zwei Marker für oxidativen Stress im Magengewebe gemessen.
Was genau wurde untersucht?
Kurz erklärt
Die Begriffe dieser Studie
Hochkonzentrierter Alkohol wird Ratten über den Mund gegeben und schädigt kurzfristig die Magenschleimhaut.
Ein Medikament, das die Magensäure senkt. Es diente als Vergleichsgruppe, um das Modell einzuordnen.
Malondialdehyd entsteht, wenn Fette in Zellmembranen durch oxidativen Stress geschädigt werden.
Ein körpereigenes Antioxidans (GSH), das Zellen vor oxidativem Stress schützt.
Zehn Tage lang täglich Eselsmilch, Ranitidin oder Wasser über den Mund.
Vor dem Test erhielten die Ratten 24 Stunden lang kein Futter.
Ethanol wurde über den Mund gegeben, um die Schleimhaut zu schädigen.
Eine Stunde später wurden Magengewebe, MDA und Glutathion untersucht.
Interaktiv · Die Daten im Überblick
Zehn Tage, eine Stunde
Wie lief der Versuch ab, welche Gruppen gab es – und was zeigte sich an Schleimhaut und Stressmarkern? Schalte zwischen den Ansichten um.
Darstellung der im Abstract der Originalpublikation berichteten Befunde. Einzelne Messwerte sind dort nicht angegeben; die Grafiken sind schematisch.
Zentrale Befunde
Was die Forschenden berichten
Geringere Schäden
feingewebliche UntersuchungBei Ratten, die zehn Tage lang Eselsmilch bekommen hatten, waren die durch Ethanol ausgelösten Schleimhautschäden laut Autoren signifikant weniger schwer.
Weniger MDA
Malondialdehyd ↓Im Magengewebe war der Stressmarker MDA niedriger. Er zeigt an, wie stark Fette in den Zellmembranen durch oxidativen Stress angegriffen werden.
Mehr Glutathion
GSH ↑Der Gehalt des körpereigenen Antioxidans Glutathion im Magengewebe war höher als bei den Ratten ohne Vorbehandlung.
Die Autoren sprechen von schützenden und antioxidativen Effekten im Rattenmodell. Die Ergebnisse stammen aus einem künstlich ausgelösten Tiermodell und sind nicht auf Menschen übertragbar.
Kritische Einordnung
Ein Signal im Tiermodell
Was die Studie zeigt
Was sie nicht zeigt
Forschungsfrage für DON DONKEY’S®
Wie antioxidativ ist unsere Milch?
Die Studie lenkt den Blick auf oxidativen Stress. Für uns ist das eine Anregung, die antioxidative Kapazität unserer Frischmilch und unseres Pulvers messen zu lassen.
Originalpublikation
Protective Effects of Donkey Milk on Ethanol-Induced Gastric Ulcer in Rat
Sami M., Azizi S., Kheirandish R., Ebrahimnejad H., Alizadeh S.
Veterinary Medicine and Science · 2025 · 11(1):e70156
DOI: 10.1002/vms3.70156
Volltext: PubMed Central
Die Publikation beschreibt einen Tierversuch mit Eselsmilch. Sie erlaubt keine produktbezogene Aussage für DON DONKEY’S®.

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